DAS MÄDCHEN OHNE HÄNDE

Projektgruppe DRUGLAND | Uraufführung
Im Rahmen von Sommerblut – Festival der Multipolarkultur

Das Mädchen ohne Hände

Fotos: Nathan Dreessen

Sucht sucht sich ihren Weg. Aber Sucht ist auch Suche nach dem Sinn. Warum bin ich hier? Warum leide ich? Kann ich von meinem Leiden erlöst werden?

Die Projektgruppe DRUGLAND besteht größtenteils aus Menschen mit langjährigen Suchterfahrungen, die sich zum  wiederholten Male mit der Suchtthematik in ihren vielfältigen Facetten beschäftigen. Diesmal dient ihnen das Grimmsche Märchen „Das Mädchen ohne Hände“ als Vorlage, um Berichte über die eigenen schwierigen Lebenswege damit zu verknüpfen. Die Inszenierung legt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Märchen und dem wirklichen Leben frei; sie sucht dabei in den – oft grausamen – Märchenbildern nach Trost und Inspiration, um das eigene Leben zu meistern.

Mit ihrem Theaterprojekt „Drugland“ war die Gruppe für den Kölner Tanz- und Theaterpreis 2018 nominiert.

Gefördert durch Aktion Mensch und die Familie-Ernst-Wendt Stiftung

Mit Charlotte Didier, Michael Gartmann, Dirk Hafner, Andreas Langela, Sukia Lawalata, Rhonda Schmitt, Horst Sieg, Louise Wrede | Inszenierung Stefan Herrmann | Projektleitung Hanna Glaser | Assistenz Stanislav Lazovski | Psychologische Beratung Tomislav Marijan

Premiere 6. Juni 2019