DIE ENTDECKUNG DER CURRYWURST

Nach der Novelle von Uwe Timm
Bühnenfassung: Gerhard Seidel und Johannes Kaetzler

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 1998

Uraufführung/Premiere am 26. September 1998

 

Foto: Michael Fehlauer

Wie schmeckt das Glück? Wie eine gute Currywurst, genauer gesagt: wie eine Currywurst nach Lena Brückers Rezept. Denn Lena Brücker, das behauptet Uwe Timms Novelle, hat die Currywurst erfunden, und zwar in der Schwarzmarktzeit nach dem Krieg.

Vieles muss zusammenkommen, bis Lena Brücker die erste Currywurst über den Tresen ihrer Bude reichen kann: ein silbernes Reiterabzeichen, zweihundert Felle, zwölf Festmeter Holz, eine whiskytrinkende Wurstfabrikantin, drei Ketchupflaschen, Chloroform und vieles mehr. Und vor allem die Liebesgeschichte mit Hermann Bremer, dem jungen Matrosen, den Lena Brücker in den letzten Kriegstagen vor einem Kino trifft...

"Die Entdeckung der Currywurst" ist ein Stück über die Liebe, das Glück und die Kochkunst.

Mit Claudia Mischke, Gregory B. Waldis, Robert Barak, Dieter Scholz, Doris Otto, Rudolf Schlager | Regie Johannes Kaetzler | Dramaturgie Gerhard Seidel | Ausstattung Tilo Steffens | Lichtgestaltung Jan Hüwel | Produktionsassistenz Isabel Mascarenhas | Maske Birgit Kranzl

Vorstellungsdauer ca. 110 Minuten. Keine Pause

Presse

"Die Bühnen-Fassung dieses humorig-nachdenklichen Romans erarbeiten Gerhard Seidel und Johannes Kaetzler stringent und mit einem guten Ggespür für das Ab- und Hintergründige. Kaetzler arrangiert die vielen Miniaturszenen mit viel Geschick." Kölner Stadt-Anzeiger

"Die unterhaltsame Inszenierung beschreibt überzeugend, wie das Leben seine Spuren in die kulinarischen Gewohnheiten einschreibt. Denn die Speisen mit ihren Gerüchen und Aromen wecken stets Erinnerungen an Vergangenes." Kölnische Rundschau

"Die Räume der Erinnerung entstehen greifbar und höchst lebendig vor uns. Und zu guter Letzt kann man sich sogar Lena Brückers Original-Currywurst auf der Zunge brennen lassen. War lecker." Kölner Illustrierte