DON QUIJOTE

Von Stefan Herrmann nach dem Roman von Miguel de Cervantes Saavedra

Don Quichote

Fotos ©MEYER ORIGINALS

Idealisten können die Welt verändern, manchmal. Doch vom strahlenden Helden zum lächerlichen Weltverbesserer ist nur ein Schritt, Triumph und Scheitern liegen dicht beieinander. Hiervon erzählt der Roman „Don Quijote von der Mancha“ des Spaniers Miguel de Cervantes: Ein kleiner Landadliger lässt sich von der Lektüre phantastischer Ritterromane derart begeistern, dass er sich entschließt, selbst ein fahrender Ritter zu werden, sich in gefährliche Abenteuer zu stürzen und das Unrecht in der Welt zu bekämpfen – alles für seine ferne Geliebte Dulcinea.



Cervantes’ Roman erschien 1605 und geriet auf Anhieb zu einem Riesenerfolg, der den Autor nötigte, eine Fortsetzung zu schreiben. Don Quijote, der Ritter von der traurigen Gestalt, und sein treuer Knappe Sancho Panza gehören seitdem zu den populärsten Figuren der Weltliteratur. In der FWT-Inszenierung spielen zwei Schauspieler gemeinsam mit fünf Kölner Bürgerinnen und Bürgern die Geschichte der beiden unzertrennlichen Gefährten und machen sich auf die Suche nach den Helden des Alltags von heute. Wofür treten wir ein? Was erreichen wir? Woran scheitern wir?

Mit Axel Gottschick und Andreas Maier sowie Jürgen Fehring, Edith Maria Fischer, Gode Japs, Petra Schuck, Verena Tröster Inszenierung Stefan Herrmann Ausstattung Daniela Hohenberger

Presse

"Gelungene Spielzeiteröffnung am Freien Werkstatt Theater. Der mit Herz und vollem Körpereinsatz agierende Axel Gottschick (Don Quijote) und sein bauernschlauer Knappe Sancho Panza (Andreas Maier) sind ein hinreißend komisches Dreamteam im Abenteuerland der Fantasie. Erstmals stehen mit den beiden professionellen Schauspielern (…) fünf Kölner Bürger auf der Bühne, die zwischen den Spielszenen ihre eigenen Geschichten von Stärke und Schwäche, Scheiteren und Gelingen erzählen. Die kühne Konstruktion funktioniert bestens." Kölnische Rundschau

"Stefan Herrmann hat die Herausforderung, Profis und Laien gemeinsam auf die Bühne zu bringen, in Angriff genommen und wunderbar bewältigt. Aus dem sehr umfangreichen Romanwerk hat er ein höchst amüsantes Bühnenstück geschaffen, das mit Komik und Tiefgründigkeit aufwartet und zudem einen Bogen zur Gegenwart spannt. Besonderes Augenmerk verdient bei dieser Inszenierung die Ausstattung von Daniela Hohenberger. Sie projiziert die Mühlen und ganze Dörfer an die Wand im Hintergrund. Gelbe Weizenfelder bedecken die gesamte Bühne, und der Multifunktions-Knappsackbauch fügt sich perfekt in die Komik der Inszenierung ein." meinesuedstadt.de