FIGHT OR FLIGHT

Tanztheaterproduktion wehrtheater/andrea bleikamp | Uraufführung

FightOrFlight

Foto ©MEYER ORIGINALS

„Protest ist, wenn ich sage, das und das passt mir nicht, Widerstand ist, wenn ich dafür Sorge, dass das, was mir nicht passt, nicht länger geschieht.“ (Ulrike Meinhof)

Die Fight-or-flight-Reaktion beschreibt die rasche körperliche und seelische Anpassung von Lebewesen in Gefahrensituationen. Erdulde ich die Stresssituation oder wehre ich mich, welchen Druck erzeugt meine Umwelt und wie gehe ich unmittelbar körperlich damit um?
Das Trommelfeuer des Schlagzeugs peitscht, streichelt, haut und klopft ununterbrochene 50 Minuten durch den Raum, in dem ein Tänzerkörper sich mühsam aus einem Koffer kämpft, als sei er seine zweite Haut und Herausforderer in einem. Daneben läuft auf dem Monitor die aktuelle Tagesschau. In unbarmherziger Gleichzeitigkeit prallen die realen Bilder/Nachrichtenbilder auf die Abstraktion der Kunst und erschaffen täglich neue Assoziationen.

Eine Produktion des wehrtheater/andrea bleikamp mit Unterstützung des tanz.tausch - festivals.
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln

Mit André Jolles | Regie & Konzept Andrea Bleikamp | Livemusik & Komposition Dominik Mahnig | Video Jens Standke | Choreographie André Jolles | Dramaturgie Rosi Ulrich | Licht Boris Kahnert | Management mechtild tellmann kulturmanagement

Premiere 20. April 2016

Die nächsten Vorstellungstermine / Kartenbuchung

Presse

"Ein intensiver Beginn, der da in 'fight or flight', die neue Produktion von Andrea Bleikamps Wehrtheater, hingelegt wird. Und der Abend bleibt intensiv. Tänzer und Choreograf André Jolles schont sich nicht bei seinem Kampftanz. (...) Ein Trommelfeuer im virtuosen Sinne veranstaltet derweil Schlagzeuger Dominik Mahnig. (...) Ein nachdrücklicher, interessanter, ja artistischer Abend." Kölnische Rundschau

"Die Kölner Regisseurin Andrea Bleikamp, Leiterin des Wehrtheaters, hat wieder zum Tanz gegriffen. (...) Klug inszeniert: Auf den zweiten Blick ist gerade das scheinbar lose Nebeneinander, das Undeutliche genau richtig und stark." Kölner Stadt-Anzeiger

"Choreograph und Tänzer André Jolles drückt in seinem Tanz den existentiellen Kampf ums Überleben aus. Und der spiegelt sich wider in der Darstellung des geschundenen und gemarterten Körpers. (...) Intensiv ist es und so, wie uns André Jolles seine nackte, schutzlose Haut zeigt, so geht dieser Tanz an den Rändern und Grenzen von Zivilisation und Menschlichkeit buchstäblich unter die Haut. (...) Das ist das Tolle an der Inszenierung von Andrea Bleikamp: mit minimalsten Mitteln erzeugt sie Bilder im Kopf, knüpft sie Verbindungen." meinesuedstadt.de

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