Flausen-Kongress: „Die Zukunft ist jetzt!“

Vom 14. bis 16. Februar 2017 im Freien Werkstatt Theater Köln

Der erste flausen+ bundesnetzwerkkongress hat einen Meilenstein gesetzt auf dem Weg zu einem forschenden Netzwerk der Szenischen Künste. Drei Tage lang, vom 14. bis 16. Februar 2017, diskutierten im Kölner Freien Werkstatt Theater Künstler*innen, Theaterleiter*innen, Wissenschaftler*innen und Entscheidungsträger*innen aus Kulturpolitik und Förderinstitutionen über Perspektiven der Künstlerischen Forschung. Was heißt Forschung, konzeptionell wie praktisch? Welchen Kriterien soll sie folgen? Welche Rahmenbedingungen braucht Forschung in den Szenischen Künsten? Was müssen Förderprogramme dafür leisten? Welchen Stellenwert nimmt Künstlerische Forschung im internationalen Kontext ein? Das waren die Leitfragen der Kongressdebatte, an der mehr als 100 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland, aus Belgien, den Niederlanden, Tschechien und Kanada teilnahmen.

 

Inspirierender Ort der Begegnung, des Austauschs und der Vernetzung - all das war der flausen+ bundesnetzwerkkongress 2017 in Köln. Wissenschaftler*innen aus Frankfurt, Gießen, Hildesheim und Bochum diskutierten mit Künstler*innen wie Veit Sprenger (ShowcaseBeatLeMot) oder Sahar Rahimi (Monster Truck) und mit Vertreter*innen des Bundesverbands Freier Darstellender Künste, der ASSITEJ, des Internationalen Theaterinstituts (ITI), des Ensemblenetzwerks und art but fair. Auf den Podien und im Publikum brachte der Kongress darüber hinaus Entscheider*innen von Förderinstitutionen aus Bund, Ländern und Kommunen zusammen (darunter die Kunststiftung NRW, der Fonds Darstellende Künste, die Stiftung Niedersachsen und die Bundesbeauftragte für Medien und Kultur).

 

Der Erfolg des flausen+ bundesnetzwerkkongresses 2017 verbindet sich zugleich mit perspektivischen Aufgabenstellungen für die gesamte Freie Szene. Es wird darum gehen, Kriterien für Forschung in den Szenischen Künsten zu setzen, strukturelle Rahmenbedingungen dafür einzufordern, neue Aufträge an die Förderinstitutionen des Bundes, der Länder und der Kommunen zu formulieren und dabei den internationalen Kontext künstlerischer Forschung im Blick zu behalten.

 

Das flausen+ bundesnetzwerk, das den Kongress veranstaltete, ist ein für alle kleinen und mittleren Theaterhäuser offener Verbund mit dem Ziel, gemeinsam Modelle für die freie Szene zu konzipieren und diese in den politischen Fokus zu rücken. In enger Verbundenheit mit der Freien Szene und unseren Interessenverbänden will das flausen+bundesnetzwerk erreichen, dass nicht nur die Szene selbst, sondern auch Bund und Länder die herausragende Bedeutung erkennen, die kleine und mittlere Theaterhäuser für die Zukunft der Darstellenden Künste haben.

 

Unter www.flausenkongress.de ist das komplette Kongress-Programm nachzulesen.
Auch die Dokumentation zum Kongress finden Sie hier.

Die Förderer des flausen+ bundesnetzwerkkongresses:

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