GELD, WIR MÜSSEN REDEN!

oder DER KAUFMANN VON KOSMOPOLIS

 Fotos: © Pixabay

Der Mensch und das Geld, eine wunderbare Beziehung. Geld ist Freiheit, Geld ist Zukunft, Geld ist Glück. Lange Zeit galt das so, doch nun kriselt es. Der Zins schwindet dahin, und das Geld fühlt sich missachtet, wertlos, ungeliebt. Es ängstigt sich, ersetzt zu werden – durch Finanztransaktionen, durch Bitcoin-Algorithmen und andere Konkurrenten. Es fürchtet den Augenblick, in dem der Satz fällt: „Geld, wir müssen reden!“ Denn das hieße, die große Liebe ist vorbei. Deshalb spielt das Geld noch einmal seine alte Stärke aus. „Mehr, mehr, mehr! Du kannst gar nicht genug von mir kriegen, stimmt’s?“

Das Geld ist nicht weg, es ist nur woanders, hieß es nach dem Bankencrash von 2008. Aber was, wenn das Geld tatsächlich verschwindet, weil es nicht mehr gebraucht wird? In Shakespeares „Kaufmann von Venedig“ spielen die Reichen Komödie. Welches Spiel, welche Rollen finden sich heute, in einem weltumspannenden Kosmopolis?

Konzept/Entwicklung/Performance Eva-Maria Baumeister, Carl Bruchhäuser, Laura Friedmann, Guido Rademachers, Mirka Ritter, Regina Rösing und Taro Sladek

Premiere
22. April 2020, 20:00 Uhr

Weitere Spieltermine:
2., 3., 13., 14., 29., 30. Mai / 5., 6., 12., 18., 19. Juni 2020, jeweils 20:00 Uhr
Am 19. Juni mit Einführung in die Inszenierung  um 19:30 Uhr

Kartenbuchung

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