JASCHA SOMMER, 29

Anna Kpok | Koproduktion mit Ringlokschuppen Ruhr | Uraufführung

Foto: © Jascha Sommer

"Hallo, mein Name ist Jascha Sommer, ich bin 29 Jahre alt. Ich wohne im Ruhrgebiet und arbeite als Performance- und Videokünstler. Ich könnte aber auch jemand ganz anderes sein. Zum Beispiel könnte ich die gleiche Ausbildung absolviert haben, den gleichen Beruf ausüben und das gleiche Leben führen wie Sie. Wie würde ich mich dann vorstellen? Wie würde ich reden? Welche Fragen hätte ich an das Leben?"

In seiner gleichnamigen Bühnen-Video-Arbeit leiht sich der Performancekünstler Jascha Sommer, 29 Jahre alt, Selbstporträts, Erinnerungen und Lebensentwürfe ihm unbekannter Menschen und wird zehn Mal ein Anderer. In den Autobiographien der anderen begegnet er individueller und kollektiver Geschichte, berührenden Momenten, kuriosen Anekdoten – und immer wieder sich selbst. Dabei entsteht ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Fiktion und Realität, Theaterbühne und Film, Performer und Publikum. 

www.jaschasommer.com

Gefördert von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Fonds Darstellende Künste e.V.

Konzept, künstlerische Leitung und Performance Jascha Sommer | Videoproduktion- und Regie, konzeptuelle Mitarbeit Ale Bachlechner | Videoproduktion, Bildregie, technische Leitung Jonathan Kastl | Szenographie Wiebke Strombeck | Dramaturgie, konzeptuelle Mitarbeit Jasmin Degeling, Almut Pape, Klaas Werner | Performer Kathrin Ebmeier, Miriam Michel, Xaver Schumacher

Köln-Premiere 8. April 2016

Die nächsten Vorstellungstermine / Kartenbuchung

Presse

„Sommers Grenzgänge ... werfen philosophische Fragen auf über das gesellschaftliche Entstehen von Identität: Was bedeutet es, Ich zu sagen? Warum versuchen wir, uns voneinander zu unterscheiden? Die Performance ... ist eine Einladung zur Empathie.“ Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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