Kinddäuf unger Krahnebäume

Ein selbstentwickeltes Stück in drei Aufzügen mit Gesang und Tanz
Uraufführung/Premiere 1984, gespielt bis 1986

Foto: Michael Fehlauer

Grundlage zu dieser heiter-ironischen Parodie ist das gleichnamige Lied von Willi Ostermann, um das herum sich eine Szenerie aus dem Kölner Milieu mit weiteren Liedern und Figuren aus dem alten Köln entspinnt. Zu Grietchens Kinddäuf versammelt sich alles, was Rang und Namen hat. Da taucht der stadtbekannte Maler Bock auf, et Schmitzen Billa führt der Verwandtschaft ihren neu erworbenen Wohlstand vor, die „Tant Judela“ fängt ein „Fisternöllchen“ mit dem Senator a.D. aus Hamburg an. Grietchen, dat Baby (weit über 70), kommentiert von seinem Thrönchen aus unbestechlich und altklug das Geschehen. Als dem Baby das Treiben zu bunt wird, träumt es sich und die Festgesellschaft kurzerhand in den Wilden Westen. Bei Hillbilly-Musik, Cancan und Poker geht es hoch her...

Stückentwicklung Dieter Scholz und Edelgard Seebauer mit dem Altentheaterensemble Choreographie Ingrid Berzau