TASSO NACH GOETHE

Eine Produktion des PATHOS münchen
Ein Projekt von Martin Clausen, Peter Trabner, Jörg Witte und Barbara Balsei

Foto: Gunter Bieringer

Suche Fürst*in, Mäzen*in, Sponsor*in. Bin zu allem bereit. Spiele Ihnen den Tasso site specific und hochpolitisch, gehe auch in den Stadtraum. Sie stehen mehr auf Unterhaltung? Ich winde Ihnen Kränze, lasse mich einsperren oder werde verrückt, wenn Sie es wollen. Mein Körper steht Ihren Fantasien in vollem Umfang zu Diensten. Ein gewisses Interesse an Kunst wäre schön.

Hochachtungsvoll, Tasso
 
TASSO im goldenen Käfig der Live-Art, innerlich aufgewühlt und äußerlich eingekreist zwischen Werbespot, Tatort und dem drohenden wie herbeigesehnten Festengagement. Mit hehren Zielen, ohne Müßiggang, erleichtert, bei jedem noch so bescheuerten neuen Fernseh-Auftrag, dem Todfeind wieder in die Arme fallen zu können. Cut! Clausen, Trabner und Witte probieren: Sie lavieren sich in gegenseitigen Überzeugungsversuchen, wie mit dem Stoff zu verfahren sei, durch die Tasso-Figur. Sie sind nah am Original und an ihrem eigenen Leben. Im Zweifelsfall fallen die Proben aus. Familie geht vor – und Geldverdienen. Tasso impossible.

Von und mit Martin Clausen, Peter Trabner, Jörg Witte und Barbara Balsei | Video Barbara Balsei | Video Postproduktion Alexander Litschka | Regieassistenz Svenja Mangold | Produktionsleitung Katja Kettner | In den Videoaufnahmen Sophie Engert, Jessica Gadani, Romy Trabner

 

Gefördert aus Mitteln der Spielstättenförderung des Pathos München / Fonds Darstellende Künste e.V. sowie aus der Gastspielförderung des Kulturreferats München

 

Die nächsten Vorstellungstermine / Kartenbuchung

Presse

„Brillant ist die Aufführung immer dann, wenn mit stupender Selbstverständlichkeit Motive aus Goethes Drama ihre Entsprechung in der Gegenwart finden. (…) Man freut sich über diesen klugen Abend, der auch die Freiheit der freien Szene feiert in all ihren Widersprüchen.“ Süddeutsche Zeitung

 „Eine ausgezeichnete Performanceidee und eine anspruchsvolle Umsetzung fanden den Weg auf die Bühne. ‚Euch zu gefallen, war mein letzter Wunsch …‘ Erfüllt!“ Theaterkritiken München