THE MAKING OF

Von Nora Abdel-Maksoud

The Making Of

Fotos: Dieter Jacobi

Eine Filmregisseurin will den ultimativen Superhelden-Film „Made in Germany“ realisieren. Doch einige Crewmitglieder sind dem Rollendruck nicht gewachsen. Krisengeschüttelte Supermänner, freidrehendes Filmpersonal, ein kühnes Vorhaben und ein Schuss Raubtierromantik bieten Futter für eine abgründige Komödie.

„The Making Of“ ist eine garstige Satire auf Filmbusiness und Theaterthemen vom Kult um das Authentische bis hin zum Streit um Schauspielergagen, ein verzweifeltes Hohelied auf das Paradox der Schauspielerei und ein optimistischer Abgesang auf Rollenbilder, die niemand so recht erfüllen kann.

Die Autorin Nora Abdel-Maksoud wurde in München geboren, 2005 begann sie ihr Schauspiel-Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. 2012 zeigte sie am Ballhaus Naunynstraße in Berlin ihre erste Regie- und Autorinnenarbeit, der weitere folgten. „The Making Of“ wurde 2017 am Berliner Maxim-Gorki-Theater uraufgeführt. Im gleichen Jahr erhielt Nora Abdel-Maksoud den Kurt-Hübner-Preis für Regie.

Mit Mirka Ritter, Fee Zweipfennig, Tomasso Tessitori, Thomas Kaschel | Inszenierung Sophie Killer | Bühne und Kostüme Sophia Spies | Mediadesign Camilo Sandoval | Musik Vasko Damjanov | Regieassistenz Lea Rump

Premiere 15. Oktober 2020, 20:00 Uhr

Die nächsten Spieltermine: 28., 29., 30. Januar 2021, 20:00 Uhr / 18., 19. Februar 2021, 20:00 Uhr

Kartenbuchung

Presse

"Wie bei jeder guten Komödie wird auch hier vom glänzend aufgelegten Ensemble die Tragik mitgespielt. Dabei gelingt der Inszenierung der Spagat, unerbittlich in ihrer Aufdeckung der Abgründe zu sein und dennoch das Schauspiel als die Kunstform zu feiern, die in der Lüge die Wahrheit offen legt." Kölner Stadt-Anzeiger

"Sophie Killer inszeniert den selbstironischen Blick auf die Unterhaltungsindustrie – gepaart mit Schadenfreude auf das andere Medium – mit Witz, Rasanz und einem gut eingespielten Bühnenquartett." rheinerlei.de

"Hochachtung gebührt dem vierköpfigen Ensemble unter Regie von Sophie Killer, dass es die Zuschauer im Freien Werkstatt Theater über mehr als eineinhalb Stunden nahezu vergessen macht, dass es unter erschwerten Bedingungen agiert. (...) Herrlich gnadenlos entlarvt das Stück die Eitelkeiten der Branche." Kölnische Rundschau

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