VERGISS DIE SONNE NICHT

Ein Stück zum Thema Umgang mit der Krankheit Krebs
Stückentwicklung Ensemble | Inszenierung Rolf Johannsmeier

Uraufführung/Premiere am 4. Mai 1984

 

Fotocollage: Julia Glasenapp

Das Stück

zeigte nicht nur die Auseinandersetzung mit Krankheit und Sterben in einer Gesellschaft, die beides zu verdrängen sucht.

stellte auch die Frage nach den Möglichkeiten, Leben zu leben.

ist ein Apell an Junge und Alte, Kranke und Gesunde, Leben nicht aufzuschieben auf ein vages "später mal", vielmehr das "Eigentliche da zu suchen, wo man steht, jetzt, hier, in diesem Augenblick.

ist trotz der Schwere des Themas ein Theaterstück gerade auch für junge Menschen, die sich in Zeiten zunehmender Arbeitslosigkeit und gefährdeter Zukunftsuassichten mehr und mehr die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen.

Die ersten Vorgespräche der Gruppe fanden im Frühsommer 1983 statt. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen mit nahestehenden krebskranken Menschen gab es die Notwendigkeit über lebensfeindliche und menschenverachtende Zeiterscheinungen nachzudenken. Draus entstand die Idee ein Stück über die Reaktionen auf den Tod und das Sterben zu machen

Mit Gerhardt Haag, Ulrike Hedwig, Birgit Heintz, Gisela Marx, Jürgen Pieper, Dieter Scholz, Edelgard Seebauer | Stückentwicklung, Bühnenbild, Kostüme, Dramaturgie, Regie Ensemble | Regieassistenz und dramaturgische Mitarbeit Heike Hofmann | Technik und Bühnenbau Andreas Stankewitz, Gerhard Schuhmacher

Presse

"Das Theaterstück gibt Denkanstöße zur Überwindung der Angst vor dem Krebs. (...) Da erreichen die Spieler sehr beeindruckende und sehr poetische Momente." Berliner Morgenpost

"Das Leiden auf der Bühne lässt keinen Zuschauer unberührt, zeilt es doch genau auf die Grauzonen." taz

"Viele beindruckende Bilder. (...) Aber nicht nur die Bilder sind beeindruckend, auch die Leistung der Schauspieler ist es. Und nicht nur dann, wenn es darum geht, Qualen, Angst und Leiden darzustellen." Magazin für Köln